Über mich
Ich bin Sabine und lebe mit meiner Familie, unseren Hunden und unserer Chinchilla-"Oma" an der Südlichen Weinstraße – dort, wo Weinberge, Wald und die Nähe zum Pfälzerwald meine künstlerische Arbeit inspirieren. Das Meer ist nicht in der Nähe, aber immer ein Lieblingsort für mich und findet sich daher oft im meiner Kunst.
Die Malerei begleitet mich seit meiner Kindheit. Sie war für mich immer mehr als ein kreatives Hobby – sie war eine Sprache. Eine Möglichkeit, das auszudrücken, wofür Worte oft nicht ausreichen.
Seit 2015 darf ich meine Arbeiten an verschiedenen Orten der Region ausstellen – unter anderem in der Südpfalz Therme, in Vinotheken, Arztpraxen und Ende Juli 2026 im Leporello / Alte Druckerei. Meine Bilder entstehen intuitiv und sind geprägt von der Natur, von Wasser, Sand, Bäumen und der Schönheit natürlicher Strukturen. Ich arbeite mit Acryl, Tinte, Kaffee, Marmormehl und Sand – Materialien, die Geschichten erzählen und Spuren sichtbar machen.
Schon während meiner Ausbildung zur staatlich anerkannten Erzieherin entstand der Wunsch, Kreativität mit anderen Menschen zu teilen. Viele Jahre begleitete mich dieser Gedanke, bis ich 2022 den Weg an das Institut für Humanistische Kunsttherapie Darmstadt (IHKD) fand.
Als ich zum ersten Mal einen Malraum betrat, wusste ich sofort:
Genau so einen Ort möchte ich erschaffen.
Ich absolvierte die Ausbildung zur Malbegleiterin und Maltherapeutin nach Alfred Niedecken und bilde mich derzeit am IHKD zur Kunsttherapeutin weiter. Besonders geprägt hat mich darüber hinaus das Begleitete Malen nach der Schweizer Psychologin Dr. phil. Bettina Egger, dessen wertfreie und ressourcenorientierte Haltung meine Arbeit wesentlich beeinflusst.
Ab Juni 2026 erfüllte ich mir mit dem Malraum Palatina einen Herzenswunsch.
Der Malraum ist ein Ort für Kreativität, Begegnung und Resilienz. Hier dürfen Menschen jeden Alters ohne Leistungsdruck malen, Neues entdecken und sich auf kreative Weise begegnen. Zum Angebot gehören begleitetes Malen im Einzel- und Gruppensetting, offene Atelierzeiten, Malsamstage sowie kreative Angebote für Kinder, Familien, Freundeskreise, Paare und Teams.
Ich verstehe den Malraum nicht als Ort, an dem Menschen bewertet oder verändert werden sollen. Ich wünsche mir vielmehr einen Raum, in dem sie ankommen, gestalten, ihre eigenen Ressourcen entdecken und ihrer Kreativität vertrauen dürfen.
Denn ich bin überzeugt: Kreativität verbindet. Sie stärkt Resilienz, eröffnet neue Perspektiven und schafft Begegnungen – mit anderen und mit sich selbst.